Zukunft wird Heimat
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Zukunft wird Heimat

Informationen zur vergangenen Veranstaltung Tag für Christen im Dekanat
am So. 3. Juli 2016 in der Bildungsstätte St. Bonifatius Elkeringhausen

O-Töne

"An diesem Tag war spürbar: Neues in Kirche kann wachsen."

"Schön, dass ein Bischof den ganzen Tag für uns und mit uns Zeit hatte.“

"Habe viele gute, intensive und berührende Gespräche geführt, in den Workshops und in der Messe.“

"Wir als Kirche müssen noch genauer hinschauen, was Menschen heute tatsächlich brauchen.“

"Endlich mal wieder eine Atmosphäre von Freiheit und Offenheit in unserer Kirche."

Presseartikel

Winterberg-Elkeringhausen. Etwa 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten am Sonntag, den 3. Juli den zweiten Dekanatstag im Dekanat Hochsauerland-Ost. „Zukunft wird Heimat“ so lautete das diesjährige Motto. Auf dem Hintergrund der rasanten Veränderungen in den Kirchengemeinden und Pastoralverbünden des Dekanates ging es an diesem Tag darum, Mut zu machen, sich auf diese Veränderungen einzulassen und sie aktiv mitzugestalten. Der Tag startete mit einer Messe in der Zeltkirche der Bildungsstätte St. Bonifatius. Anstelle der Predigt gab Diplomtheologin Andrea Keinath aus Paderborn ein Glaubenszeugnis. „Dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt“, so zitierte sie den Jesuitenpater Alfred Delp. „Das tägliche persönliche Gebet hilft mir, diesen Satz Delps im Alltag tatsächlich erfahren zu können. Probieren Sie es selbst!“, forderte Keinath die Zuhörer auf.

Anschließend gab es 17 verschiedene Angebote in Form von Workshops, Meditation oder Präsentation, um sich dem Thema anzunähern. Besonders viel Interesse weckte der Workshop „Es geht um die Wurscht!“. Referentin Elke Funke-Schnorbus aus Olsberg überlegte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, was eine Kirchengemeinde von einer Metzgerei lernen kann. „Wir als Kirche müssen noch genauer hinschauen, was die Menschen heute tatsächlich brauchen.“ So resümierte Weihbischof Hubert Berenbrinker seine Teilnahme an diesem Workshop.

Wie man Talente bei sich und anderen entdecken kann, um sie für die Gemeinschaft einzusetzen, konnten die Besucher mit der Methode KreaTalento kennen lernen. Im Workshop Fitte Vereine – lebendiges Land ging es darum, wie sich Dörfer organisieren können, damit sie lebendig bleiben. Wie man mit der eigenen Angst vor Neuerungen und Veränderungen umgeht, wurde im Workshop Heimat-Film (mal anders) thematisiert. Lioba Pletziger aus Bruchhausen erzählte von ihren Erfahrungen als Missionarin auf Zeit mit der Kirche in Brasilien. Aber auch die zahlreichen anderen Themen trugen dazu bei, neue Impulse und Anregungen für die pastorale Arbeit vor Ort zu bekommen.

Anja Geuecke, alias Hettwich vom Himmelsberg, sorgte mit ihrem kabarettistischen Resümee des Tages für viel Gelächter, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Abschlusssegen durch Weihbischof Berenbrinker beschwingt nach Hause fuhren.

Resümee Veranstaltung
"Glaube wird Heimat"

Engagierte Christen aus den Gemeinden sind bereit, sich auf den Weg zu machen und nach neuen Impulsen zu suchen.

Wo sie aufeinandertreffen wird es lebendig.

Dialoge auf Augenhöhe werden nach wie vor sehr wertgeschätzt. Es besteht ein großes Interesse daran, auch über den Tellerrand der katholischen Kirche und der eigenen Kirchengemeinde zu blicken.